Volkskrankheit Depression: Man kann das Leiden überwinden!
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Depression - wenn der Alltag nur noch grau ist Sehen Sie heute alles grau in grau? Das kann viele Gründe haben. Etwa Frust im ungeliebten Job. Streit mit dem Partner. Oder einfach schlechtes Wetter. Solche Phasen helfen uns, Probleme zu verarbeiten und zu bewältigen. Häufig dauern sie Tage, manchmal Wochen. Jeder kennt sie. Sie gehören zum Leben dazu. Depression - wenn der Alltag nur noch grau ist Eine Depression ist jedoch mehr als nur eine vorübergehend gedrückte Stimmung. "Betroffene haben das Gefühl, als ob sich über Körper und Seele ein bleierner Mantel gelegt hätte", erklären erfahrene Psychiater. Depression - wenn der Alltag nur noch grau istDie Erkrankung kann uns alle treffen, sowie etwa Bluthochdruck oder Diabetes. Jeder zehnte Deutsche leidet einmal oder sogar mehrmals im Leben an ihr. Depression - wenn der Alltag nur noch grau istTypische Merkmale sind Niedergeschlagenheit, ein Mangel an Antrieb und Schwung, ständiges Grübeln. Oft machen sich unbegründete Schuldgefühle und Ängste breit. Das kann so weit gehen, dass Patienten nicht mehr leben möchten. Die Fähigkeit, Freude zu empfinden, ist quasi abgeschaltet. Manche fühlen sich innerlich wie versteinert, können nicht mal mehr weinen." Depression - wenn der Alltag nur noch grau istDer Alltag wird zur Qual. Viele Patienten haben wenig Appetit. Sie ermüden schnell. Soziale Kontakte werden gemieden, Hobbys eingestellt. Die Arbeit ist nicht mehr richtig zu bewältigen. Auch das Aufstehen am Morgen kann zur fast unüberwindlichen Hürde werden. Manche ziehen sich ganz ins Bett zurück. Sprüche wie "Reiß dich zusammen" helfen Betroffenen nicht weiter. Sie können in so einer Situation einfach nicht anders handeln. Sind Sie dabei, sich auszupowern? Machen Sie den Burn-Out-Test! Depression - wenn der Alltag nur noch grau istDoch man kann das Leiden überwinden. Zur Entstehung der Störung trägt vieles bei. Erbliche Veranlagung kann eine Rolle spielen. Ebenso Kindheitserlebnisse, ständige Überforderung, Krisen (wie der Verlust des Jobs) oder andere Erkrankungen. Das Zusammenwirken solcher Faktoren führt bei Depressiven zu Veränderungen im Hirnstoffwechsel. Das verändert ihre Gefühlslage. Depression - wenn der Alltag nur noch grau istErster Ansprechpartner ist dann meistens der Hausarzt. Damit er die richtige Diagnose stellen kann, sollte man offen über seelische Nöte sprechen. Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen! Depression - wenn der Alltag nur noch grau istGegen die Störungen im Gehirnstoffwechsel wirken "Antidepressiva". Viele fürchten, dass diese Medikamente abhängig machen und zu Veränderungen der Persönlichkeit führen. Das ist falsch! Welches Medikament in Frage kommt, muss man mit dem Arzt klären. Wichtig: Bei manchen Patienten ist Johanniskraut beliebt. Nur für wenige, hoch dosierte Präparate aus der Apotheke ist die Wirksamkeit jedoch belegt. Sie können bei leichten und mittelschweren Depressionen helfen - und dann auch vom Mediziner verschrieben werden. Depression - wenn der Alltag nur noch grau istDie Psychotherapie hat sich ebenfalls bewährt. Hier kann der Patient z. B. lernen, negative Verhaltensmuster zu durchbrechen. Und sie durch positive Alternativen zu ersetzen. Das wird oft mit einer medikamentösen Behandlung kombiniert. Die depressive Phase lässt sich so überwinden. Auch eine Therapie zur Verhütung von Rückfällen sollte besprochen werden. Zugegeben, es ist Geduld nötig. Doch dieser Einsatz lohnt sich. Denn er bringt Ihnen endlich die Lebensfreude wieder zurück. Depression - wenn der Alltag nur noch grau istEin Ratgeber, der Mut macht. In "Depressionen bewältigen, Die Lebensfreude wiederfinden" erklären Prof. Dr. Ulrich Hegerl und Svenja Niescken, wie man eine Depression erkennt. Sie informieren über Therapien und die Vorbeugung gegen Rückfälle. Ihr Ziel: Der Patient soll zum Experten in eigener Sache werden. Und damit auch ein kompetenter Gesprächspartner für den Arzt (Trias Verlag, 19,95 Euro). |
Wissenswertes zur Depression
Veröffentlicht in WUNDERWEIB













